 Bild
oben: Der Kindesmord in der griechischen Mythologie - Eugène
Delacroix (1798-1863): Medea (1862, Musée des Beaux-Arts
Lille).
Medea tötete ihre Kinder, um sich an ihrem Gemahl Iason zu
rächen, der sie zugunsten einer anderen Frau verlassen hatte. | 3. Akt:
Zwischenzeitlich ist das Aufgebot bestellt worden. Bernd und August
sind beim Dreschen und warten auf Rose mit der Vesper. Der
gottesfürchtige August schildert seine Absicht, nach der
Heirat
ein ruhiges Leben zu führen. Feldarbeiter kommen hinzu, auch
Rose
mit dem Essen. Streckmann spricht die Arbeiter auf den Vorfall vor drei
Wochen bei der Anmeldung des Aufgebots an. Nachdem Rose allein ist,
erscheint Flamm, der noch einmal von der Liaison mit Rose
schwärmt, das sei die schönste Zeit seines Lebens
gewesen.
Nachdem Flamm gegangen ist, trifft Rose Streckmann, der ihr
vorhält, sie sei in seine Wohnung gekommen und habe ihm die
Hölle heiß gemacht, während Rose behauptet,
er habe
sich ihr unrechtmäßig genähert. Bernd und
August kommen
zurück mit Arbeitern. Beide
fragen Streckmann, was er dem Mädel getan habe. Bernd springt
ihm
an die
Gurgel, August bedrängt ihn, Streckmann holt aus und
schlägt
ihm mit der Faust
ins Gesicht. August taumelt, er ist am Auge verletzt. Streckmann sagt,
dass Rose mit verschiedenen Männern etwas hatte.
|