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Der nordische Autor nahm viele Entwicklungen des modernen Theaters vorweg
August Strindberg: Schauspiele und „Das rote Zimmer“
Kampf der Geschlechter zentrales Thema in vielen seiner Werke

August Strindberg gilt als der bedeutendste Schriftsteller Schwedens, doch den modernen jetzigen Wohlfahrtsstaat, in dem das Prinzip der Gleichheit ein tragendes Prinzip ist, findet man in den Werken des skandinavischen Autors nicht. Dem heutigen Leser muten die Schilderungen sozialer Gegensätze oder der Machtkampf zwischen Frau und Mann wie Relikte einer vergangenen Zeit an. Gleichwohl sieht man auch heute noch Strindbergs Schauspiele auf den Spielplänen der Theaterbühnen. In seinen Werken entdeckt man Elemente des Naturalismus, des Expressionismus und auch des Surrealismus und des Absurden. Vieles Moderne im Theater des 20. Jahrhunderts zeigt sich bereits in den Werken des 1849 geborenen und 1912 gestorbenen Schriftstellers. Strindberg war ein rastloser, zweifelnder, zerrissener und spannungsgeladener Mensch, der es zu einer - für seine Zeit beachtlichen - Zahl von drei Ehen und weiteren Bekanntschaften zu Frauen brachte. In seinem literarischen Œuvre erkennt man häufig die innere Konfliktlage des Autors, die in der so genannten Inferno-Zeit 1895-1897 psychotische Ausmaße annahm.

Auf dieser Website stelle ich Ihnen die wichtigsten Schauspiele Strindbergs sowie den Roman „Das rote Zimmer“ vor. Klicken sie auf einen der nebenstehenden Links, um mehr zu erfahren.

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Im Internet findet man viele Texte von Strindberg im schwedischen Original im Projekt Runeberg.