| Orhan Pamuk: Rot ist mein Name - Inhalt | |
Istanbul im Jahr 1591 der westlichen Zeitrechnung. Der Buchmaler Fein Efendi ist ermordet und auf den Grund eines Brunnens geworfen worden. Kara, ein anderer Buchmaler, der zwölf Jahre als Reisender im Dienste des Paschahs vor allem in Persien unterwegs war, ist zurückgekehrt. Nach wie vor ist Kara in Şeküre verliebt, die Tochter seines Vorgesetzten in der Buchmalerwerkstatt, der nur als "Oheim (=Onkel) Efendi" bezeichnet wird. Doch Şeküre ist inzwischen verheiratet und hat zwei Söhne, ihr Gatte wird jedoch nach dem Krieg mit den Safawiden vermisst. Şeküre ist die Tochter von Karas Tante. | Begriffserläuterungen![]() |
| Nach
seiner Rückkehr umwirbt Kara Şeküre erneut, wobei
als Mittlerin die jüdische Hausiererin Ester fungiert. Doch Şeküre sieht sich
inzwischen den Annäherungsversuchen des Bruders Hasan ihres verschollenen Mannes
ausgesetzt, die sie zurückweist. Ebenso ist Şeküre
zunächst ablehnend gegenüber Karas Annäherungsversuchen, doch
später will sie
mit ihm eine neue Beziehung eingehen, wobei die noch
bestehende
Ehe im Wege steht. | ![]() Bild oben: Die Mihrimah-Sultan-Moschee (Mihrimah Sultan Camii) im Istanbuler Stadtteil Edirnekapı, wo in "Rot ist mein Name" das Trauergebet für Fein Efendi stattfindet |
