Das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft
Bürgerschaftswahl am 13. Mai 2007 in Bremen - Das wollen die Parteien

Wahlaussagen der Parteien im Vergleich

Das Rathaus in Bremen









Das Sitzungszimmer des Bremer Senats im Rathaus
Nachfolgend finden Sie eine Gegenüberstellung der Wahlaussagen der Parteien mit Schwerpunkt auf der Landespolitik zur Bürgerschaftswahl in Bremen 2007 ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Berücksichtigt sind dabei die größten Parteien, wie sie im Bundestag vertreten sind. Die Auflistung basiert auf den Wahlprogrammen so, wie sie im Internet zu finden sind.
Eine Gegenüberstellung der Vorschläge der Parteien zur Wahl der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung finden Sie unter
http://www.janvonbroeckel.de/bremerhaven/stadtverordnetenwahl2007/

wahlaussagen-im-vergleich.html
.

Eine Auflistung der wichtigsten Vorhaben der am 29. Juni 2007 entstandenen rot-grünen Koalition in Bremen finden Sie
hier.


Bild rechts:
Seit 1404 ein Wahrzeichen Bremens: Der Roland

SPD

CDU

Grüne


FDP

Linkspartei


Internetadresse www.spd-bremen.de www.cdu-bremen.de www.gruene-bremen.de bremen.org.liberale.de http://dielinke-bremen.de/
Wirtschaft, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hohes Qualifikationsniveau für Arbeitnehmer und moderne Ausbildungsgänge, Azubis in öffentlicher Verwaltung tarifvertraglich absichern; wenn bisherige Maßnahmen gegen Ausbildungsplatzmangel nicht zum Erfolg führen, dann Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe; Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen durch one-stop-shop-Lösung; sinnvolle öffentliche Beschäftigungsangebote für Personen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Stelle finden; keine Ersetzung sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten durch ehrenamtliche Tätigkeit oder Ein-Euro-Jobs; Entwicklung eines Kompetenzzentrums "Meereswirtschaft"; bedarfsorientierte Gewerbeflächenpolitik; Aufbau von technologischen Kapazitäten durch Stärkung öffentlicher Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, anwendungsorientierter Technologietransfer; Handwerk bedarf besserer Unterstützung; Weiterentwicklung des Landesvergabegesetzes; Investitionen in Hafeninfrastruktur Voraussetzungen für weiteres Wachstum und Arbeitsplätze; Bremerhaven als maritimes Logistikzentrum für Seeverkehr und dort Ansiedlung eines Kompetenzclusters im Bereich maritimer Sicherheit; intensive Nutzung arbeitsmarktpolitischer Förderprogramme des Bundes Verkauf der BLG kommt nicht in Frage; Ausbildungspakt statt Ausbildungsplatzabgabe; Masterplan für Bremerhavener Fischereihafen; industrielle Basis im Schiffbau nicht aufgeben; Gründerzentren ausbauen; Bremen als Europäische Modellregion "Raumfahrt"; mittelstandsgerechte Vergabepolitik; Film- und Fernsehförderung fortsetzen; Windenergiebranche weiter ausbauen; Kombilöhne im Niedriglohnbereich; für Benachteiligte temporäre Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge Wirtschaftspolitik muss neben Wirtschaftsförderung auch Bildungssystem, städtisches, kulturelles und soziales Umfeld erfassen; verstärkter Technologietransfer durch Ausgründungen und Kooperationen; regionale Wirtschaft, vorhandene Unternehmen und Gründer fördern statt Großprojekte überregionaler Investoren; Arbeitsplätze durch regenerative Technologien, ressourcenschonende Produkte und energieeffiziente Sanierung; Wirtschaftsförderung als Dienstleistung für kleine Unternehmen; Existenzgründungsinitiative als Servicecenter; Vergabeentscheidungen nur nach Ausschreibung; Technologiepark am AWI in Bremerhaven; deutsche Hafenstrategie; mehr Weiterverarbeitung von in Häfen umgeschlagenen Gütern; spezielles Förderprogramm für Jugendliche ohne Ausbildung; Tariftreueerklärung von Unternehmen überprüfen; öffentlich geförderte Beschäftigung notwendig, darf aber keine Arbeitsplätze des ersten Arbeitsmarkts verdrängen; stärkere Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung mit Qualifizierung statt befristete Ein-Euro-Jobs, Umwandlung von 4 Ein-Euro-Jobs in 3 reguläre Beschäftigungen ist kostenneutral; kein Arbeitszwang unter der Drohung, sämtliche Unterstützung zu verlieren Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, nicht der Staat; Reform der Einkommensteuer; Rücknahme der Mehrwertsteuererhöhung, Steuersatz für Heizöl und Erdgas 7 %; Senkung der Lohnnebenkosten; Kombilohnmodelle verhelfen nur bestimmten Gruppen zu Arbeitsplätzen; Statistikpflichten reduzieren; Neufassung des Mittelstandsförderungsgesetzes; planmäßiger Ausbau des Containerterminals; mehr Weiterverarbeitung der umgeschlagenen Güter; Weiterentwicklung von starken Technologiefeldern; Bürokratiekosten für kleine Unternehmen senken; Ausbau des Produktionsstandortes für Windkraftanlagen Einstieg in öffentlich geförderte Beschäftigung statt 1 €-Jobs und Minijobs; Ausbau öffentlicher Dienstleistung durch Personalausbau im öffentlichen Dienst; Rücknahme von Arbeitszeitverlängerungen; Rechtsanspruch auf qualifizierte Beschäftigung; konsequente Anwendung des Vergabegesetzes und Ausweitung auf öffentlichen Dienst und öffentlichen Nahverkehr; Befristung der Arbeitnehmerüberlassung; Rüstungskonversionsprogramm wieder aufnehmen; reguläre Arbeitsplätze müssen existenzsichernde Entlohnung garantieren; Arbeitszeitverkürzung; Ausbildungsabgabe für nicht ausbildende Betriebe; bei Ausschreibung von Bauleistungen regionale Betriebe bevorzugen; Wirtschaftsförderung als
Unterstützung, um die Attraktivität der lokalen Wirtschafts-, Sozial- und Kulturlandschaft zu
stärken, die allein längerfristige Bindekraft entwickeln kann; Mittelstandsinitiative für Bremen
Finanzen Bemühungen zur Konsolidierung des Haushalts verstärken, Grund für Haushaltsnotlage sind nicht mangelnde Eigenanstrengungen, sondern Einnahmen haben sich schlechter entwickelt als in Prognose zu Beginn und während des Sanierungszeitraums; GEWOBA soll in mehrheitlich öffentlichen Besitz bleiben; durch Steuerverteilung vor dem eigentlichen Finanzausgleich wird Bremen arm gerechnet, Änderungen bei der Steuerverteilung erforderlich, im Rahmen der Zweiten Föderalismusreform nationaler Entschuldungsfonds eine rot-grüne Koalition in Bremen wäre nicht überzeugend in Verhandlungen über Föderalismusreform II, davon und Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hängt Finanzlage ab; bei einer weiteren Zunahme der Verschuldung droht
eine finanzielle Handlungsunfähigkeit des Landes; bisherige Sanierungsmaßnahmen erfolglos, da schwache Konjunktur 1998-2005 und erhebliche Steuersenkungen unter Bundeskanzler Schröder; bei entsprechender Unterstützung durch Bund ausgeglichener Haushalt in 2011 möglich
Bremen im wesentlichen unverschuldet in Haushaltsnotlage; Unterstützung für Klage vor dem Bundesverfassungsgericht; finanzielle Lasten der Häfeninfrastruktur gerechter verteilen zwischen Bund, Gesamtheit der Länder und Bremen; realistische Zukunftsperspektive Bremens durch Teilentscheidung+gerechter Finanzausgleich+Eigenanstrengungen; kein Verkauf von Gewoba und Stäwog; Staatsmonopol bei Sportwetten überholt, dafür strenges Lizenzierungsverfahren Ausgaben des rot-schwarzen Senats hätten rechtzeitig an Einnahmen angepasst werden müssen, jetzt noch größerer Sparzwang; Senat muss Kassensturz machen, der auf verdeckte Schulden aufführt; Leistungen an Standards anderer Gebietskörperschaften anpassen; Effizienzoffensive für öffentliche Verwaltung; keine Übernahme unternehmerischen Risikos durch öffentliche Hand; Aktivitäten staatlicher Gesellschaften transparent machen; gemeinsame Einrichtungen mit anderen Bundesländern; Reform der Finanzverteilung zwischen Bund und Ländern; Trennung Bremens von Besitz, der nicht erforderlich ist für staatliche Kernaufgaben; Aufgabe des staatlichen Glücksspielmonopols im Gegenzug zu strenger Konzessionierung schonungslose und lückenlose Bestandsaufnahme der Finanzen; gerechte Schuldenverteilung im Rahmen der Föderalismusdiskussion; Wiedererhebung der Vermögensteuer und Erhöhung der Erbschaftsteuer; Einsparungen von 300 Mill. € bei Subventionen; massive Sonderzuwendungen des Bundes für Häfen; günstigere Einwohnerwertung beim Länderfinanzausgleich
Inneres und Justiz Kriminalitätsbekämpfung hat sich zunächst an Ursachen der Kriminalität zu orientieren; bei Neueinstellungen Berücksichtigung von Bewerbern mit Migrationshintergrund; kein Abbau der Prozesskostenhilfe; weitere Sanierung von JVAs; öffentliche Rechtsberatung durch Arbeitnehmerkammer erhalten Strukturreform bei der Polizei fortsetzen; konsequentes Einschreiten auch gegen „kleinere“ Rechtsverstöße; keine Legalisierung von Fixerstuben und keine staatliche
Abgabe illegaler Drogen; öffentlich wahrnehmbaren
Drogenhandel mit Nachdruck bekämpfen; Warnschussarrest von ein oder zwei Monaten Dauer für kriminelle Jugendliche; Funkversorgung auf digitaler Basis für Sicherheits- und Rettungskräfte; schnelle, durchsetzungsfähige und schlagkräftige Justiz; Opferschutz weiter verbessern; Zusammenlegung von Verwaltungs- und Sozialgerichtsbarkeit; Strafvollzugsgesetz mit Schwerpunkt auf Resozialisation, Schutz der Allgemeinheit, stärkere Bedeutung von Arbeit und Bildung, U-Haft und regulärer Strafvollzug in einem Gesetz regeln; konsequente Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern, bei denen keine Abschiebungshindernisse vorliegen
soziale Entwicklungen früh stoppen, die kriminalitätsfördernd sein können; Sicherstellung von Arbeitsfähigkeit, Motivation und einer
ständigen Weiterentwicklung von Ausbildungsinhalten und -methoden der Polizei; Prüfung, ob Landespolizei sinnvoll; Arbeit des Verfassungsschutzes auf ein Mindestmaß zurückführen; keine Verschlechterung des Strafvollzugs nach Föderalismusreform; Jugendstrafvollzug von Erwachsenen trennen; JVAs sanieren
keine Übernahme polizeilicher Aufgaben durch private Sicherheitsdienste oder Bundeswehr; Einführung
von Digitalfunk und Erweiterung der GPS-Navigation für Polizei; moderne Organisationsstruktur der Polizei; Befreiung
der Polizei von Bürokratie und Verwaltungsaufgaben; Sollstärke der Polizei muss zumindest gehalten werden; Polizeireform gescheitert; starke, rund um die Uhr besetzte Polizeireviere; Polizei von Objektschutzaufgaben entlasten; Qualifizierung von Türstehern vor Diskotheken; Veranstalter kommerzieller Großveranstaltungen an den Kosten
der Polizeieinsätze angemessen beteiligen; Jugendkriminalität entschlossen entgegentreten; kontrollierte Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige; Entstehen von sozialen
Brennpunkten verhindern; Verstärkte Polizeipräsenz in der Öffentlichkeit ist besser als Videoüberwachung; Bagatellkriminalität weiter konsequent
verfolgen; beschleunigtes Verfahren stärker anwenden; Feuerwehr: acht Einsatzkräfte in 10 Minuten vor
Ort; Optimierung des Rettungsdienstes; Mängel am Küstenschutz beseitigen; Anti-
Terror-Gesetzgebung nicht ausweiten; Justizpolitik muss Opfer in den Mittelpunkt stellen; Zusammenlegung von Verwaltungs- und Sozialgerichten; Eingliederung der Arbeitsgerichte in ordentliche Gerichtsbarkeit; keine Personalreduzierung im Strafvollzug; eigenes Jugendvollzugsgesetz
bessere Arbeitsbedingungen für Polizisten; keine Ausdünnung von Polizeidienststellen; Keine Zentralisierung; Polizeibeauftragter für Beschwerden; keine weiteren Verschärfungen des Polizeigesetzes; kontrollierte Heroinvergabe; Druck-oder Gesundheitsräume für Junkies; auf Bundesebene Liberalisierung der Drogenpolitik (Freigabe von Marihuana); keine Videoüberwachung; Dunkelbrillen und Taser abzulehnen; keine Platzverweise und Aufenthaltsverbote für
Obdachlose und Junkies; öffentliche Sicherheit durch die Bekämpfung der Ursachen von Kriminalität
gewährleisten; Entkriminalisierung großer Teile der Bagatellkriminalität; eigenständiges Justizressort; bessere personelle Ausstattung der Gerichte und des
Justizvollzugs
Verwaltung Wirtschaftsförderung aus einer Hand, Bürgerservicecenter mit benutzerfreundlichen Öffnungszeiten, mobiler Bürgerservice, Electronic Government ausbauen, Erhalt des Personalvertretungsgesetzes, keine betriebsbedingten Kündigungen in der öffentlichen Verwaltung; uneingeschränkt für Selbstständigkeit Bremens, selbstständiges Bremen hat im Bundesrat Schlüsselrolle für die Kommunen; Entscheidungs- und Beratungsrecht der Beiräte ausbauen; Ortsamtsleiter als Stadtteilmanager; Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen für Bürgerbegehren und Volksentscheide; unhaltbare Zustände in Ausländerbehörde und Kfz-Zulassungsstelle durch qualitätsfördernde Maßnahmen verhindern voller Einsatz für Bremens Selbstständigkeit; Herabsetzung des Wahlalters für Beiratswahlen auf 16 Jahre; verstärkt Mitarbeiter mit Migrationshintergrund aufnehmen; 5-%-Hürde für Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven beibehalten; Entscheidungsrechte der Beiräte erweitern; direkt gewählte Stadtteilbürgermeister; Konzept der Bürger-Service-Center konsequent weiter
verfolgen; E-Government weiter entwickeln; digitalen Wahlstift prüfen; „Modellregion
Bremerhaven“, in der die Auswirkungen des Bürokratieabbaus räumlich
und zeitlich begrenzt untersucht werden können; Beamtenbezüge (einschl. der Pensionäre) Anfang 2008 in der Höhe erhöhen, wie dies
für die Tarifbeschäftigten bereits vereinbart wurde; modernes öffentliches Dienstrecht
Wahlalter auf Landes- und kommunaler Ebene auf 16 Jahre senken, auch für EU-Bürger; kommunales Wahlrecht für sonstige Ausländer, die ein Jahr hier gelebt haben; Entscheidungsrechte der Beiräte erweitern; mehr Volksabstimmungen und kommunale Bürgerbegehren, Hürden hierfür senken, auch Abstimmungen über konkurrierende Vorschläge und solche mit Haushaltsaspekt; Informationsfreiheitsgesetz ausbauen; vermehrte Berücksichtigung von Bewerbern mit Migrationshintergrund; Selbstständigkeit Bremens verteidigen; Personalvertretungsgesetz erhalten; Stellen nicht nach dem Rasenmäherprinzip einsparen; neuen mobilen Bürgerservice für alle vor Ort ausprobieren; effektive Kontrolle über öffentliche Gesellschaften Selbstständigkeit Bremens erhalten; Übertragung staatlicher Aufgaben auf Private und Verbände; Schaffung einer „Pilotregion für Bürokratieabbau
Bremen/Bremerhaven“; Reduzierung der Verwaltung im Wissenschafts- und Schulbereich; überwiegender Teil staatlicher Genehmigungen soll als
erteilt gelten, wenn Behörde nicht innerhalb von 4 Wochen reagiert; Anpassung der Bestimmungen des Bremischen Personalvertretungsgesetzes
an die Standards der Mitbestimmung in der privaten
Wirtschaft; Tarifverträge für die Angestellten im öffentlichen Dienst den Regelungen
der freien Wirtschaft anpassen; Beschränkung des Staates auf Kernaufgaben; neues Wahlrecht wie im Volksbegehren skizziert nicht ändern; Reform der Stadtverfassung von Bremerhaven; Entscheidungsmöglichkeiten der Beiräte stärken, Direktwahl von Stadtteilbürgermeistern; Hürden für Volksbegehren senken
Erhalt des Personalvertretungsgesetzes; Freistellung von Personalräten ab 200 Beschäftigten; Einstellung von Bewerbern mit Migrationshintergrund entsprechend dem Bevölkerungsanteil; mehr Mitwirkungsrechte der Beiräte, Beteiligungshaushalt auf Stadtteilebene; direkt gewählter Stadtteilbürgermeister; Direktwahl des Oberbürgermeisters in Bremerhaven; Behörden und Verwaltungen müssen das Internet als Möglichkeit für mehr Bürgernähe
nutzen; Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre; niedrigere Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide
Bildung, Schulen soziale Stellung der Eltern soll nicht über Schulerfolg des Kindes entscheiden, Lehr- und Lernmittelfreiheit; qualitativ hochwertige Ausbildung und Betreuung vom Kindergarten bis zur Hochschule; gezielte Fördermaßnahmen in Grundschulen wie Sprachförderkurse; gemeinsame Schule von Klassenstufe 1 bis 10 als verbindliche Ganztagsschule; 4 neue Ganztagsschulen pro Jahr; Anhebung der Quote der Abiturienten bedarfsgerechter Ausbau der gebundenen Ganztagsschule; keine Einheitsschule; keine Ausweitung des Modellversuchs der sechsjährigen Grundschule; Zusammenführung von Haupt- und Realschule zur Sekundarschule; Sanierung maroder Schulgebäude; Benotung in der Grundschule ab 3. Klasse; Fortsetzung des Schulversuchs "Islamkunde"; Investitionszuschüsse für private Schulen keine Zensuren und kein Sitzenbleiben in der Grundschule; solange wie möglich gemeinsamer Unterricht; verbindliches Ganztagsschulmodell; Eigenständigkeit der Schulen fördern; Verbeamtung von Lehrkräften überholt; in Sekundarstoffe sollen Schulen auf Noten verzichten können und andere Formen der Leistungsbewertung verwenden Ausbildungs- und Studierfähigkeit der Schüler ausbauen; autonome Stadtteilschulen (führen zur Ausbildungsfähigkeit) und Gymnasien (führen zur Studierfähigkeit); finanziell ausreichende Unterstützung von Privatschulen; alle Grundschulen zu offenen Ganztagsschulen dreigliedriges Schulsystem gehört in Mottenkiste des letzten Jahrhunderts; sechsjährige Grundschule, anschließend integrierte Gesamtschule, Ausbau von Ganztagsschulen mit Mittagessen; Lernen ohne Noten und Sitzenbleiben, individuelle Förderung aller Kinder
Hochschulen, Forschung, Wissenschaft Fortsetzung des Programms InnoVision 2010, Umsetzung der Projekte Ziel2, EFRE und 7. Forschungsrahmenprogramm zwischen Bund, Land und EU, Förderung lebenslangen Lernens durch "Bremen in T.I.M.E"; Etablierung eines europäischen Zentrums zur Überwachung von Umwelt und Sicherheit; weitere Vernetzung der Hochschule Bremerhaven mit Alfred-Wegener-Institut und Hochschulen in Bremen; Weiterentwicklung des bremischen Wissenschaftssystems, hohe Zahl von Erstsemesterstudienplätzen; keine Studiengebühren fürs Erststudium Hochschulen sollen Studierende selbst aussuchen; weitere Verkürzung der Studienzeiten; weitere Stärkung der Autonomie von Hochschulen;  Stipendienprogramm für Frauen zur Anhebung der Zahl von Promovendinnen und Habilitandinnen; Makakenversuche an Universität beenden; Bremen bis zum Jahr 2010 unter den führenden zehn Technologiestandorten Deutschlands mehr junge Menschen sollen studieren, daher Ausbau von Studienkapazitäten; Erststudium bis Masterabschluss gebührenfrei; Junior-Professur verstetigen und ausbauen; 40% der
ausgeschriebenen Stellen in den jeweiligen Hierarchiestufen
und Funktionsbereichen mit Frauen besetzen; Schluss mit Affenversuchen; keine staatlichen Gelder mehr für private Universität
Ausbau der Logistik im Wissenschaftsbereich; mehr Eigenverantwortung für Hochschulen mit Personalhoheit, keine Verbeamtung von Professoren; Ablehnung von Hochschulentwicklungsplan V; soziale ausgestaltete Studiengebühren, die Hochschulen zu gute kommen und von diesen ausgestaltet werden; Interdisziplinarität und Clusterbildung in der Forschung verbessern; bei „bremen in t.i.m.e.“ werden Mittel planlos und zweckentfremdet ausgegeben; Schwerpunkte in „InnoVision 2010“ müssen angepasst werden Stopp der Privatisierung im Hochschulbereich; sofortiger Ausstieg aus HEP V; keine Finanzierung der IUB; Wiedereinführung demokratischer Selbstverwaltungsstrukturen; Verzicht auf Studiengebühren
Soziales, Ausländer eigenständige Existenzsicherung aller Beschäftigten durch gesetzlichen Mindestlohn; Weiterentwicklung des Systems gegen Kindesmissbrauch; schrittweise Ausbildung der Kinderbetreuung für die Null- bis Sechsjährigen; in Kindergärten Ausweitung des kostenfreien Mittagstischangebotes; Betreungsplätze für Null- bis Dreijährige bis 2010 um 20 % erhöhen; Anzahl der AlgII-Empfänger, die aus Kostengründen die Unterkunft wechseln müssen, möglichst klein halten; keine Ausgrenzung von Arbeitslosen; barrierefreies Wohnen und Förderung alternativer Wohnformen für Senioren; weiterer Ausbau der Barrierefreiheit für Behinderte; verbesserte Möglichkeiten des Spracherwerbs für Migranten; mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze für junge Migranten lokale Bündnisse für Familien fördern; verbindliche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder; Schutz von Kindern vor Vernachlässigung und Misshandlung verbessern; umfassende Kinderbetreuung auch für Kinder unter 3 Jahren; Qualität der Kinderbetreuung verbessern; verpflichtendes und beitragsfreies drittes Kindergartenjahr; Beteiligung an privaten Kinderbetreungen in Unternehmen; Zuständigkeit für Kindesbetreuung im Bildungsressort; Pflichtmitgliedschaft in Arbeitnehmerkammer ersetzen durch freiwillige Mitgliedschaft; integrativen Beschulung behinderter Kinder in Kooperationsklassen und
Förderzentren; für Senioren barrierefreien Wohnungsbau und alternative Wohnformen fördern
bedarfsdeckendes und gutes Angebot an Betreuungsplätzen
in Kindergärten, betrieblichen Einrichtungen
und in Eltern-Kind-Gruppen; keine Schwerpunkteinrichtungen für behinderte Kinder; möglichst alle Kinder sollen Kindergarten besuchen, dort Regelbetreuungszeit 6 Stunden, Mittagessen im Kindergarten; Sprachförderung für alle dreijährigen Kinder im Kindergarten; verpflichtendes und beitragsfreies letztes Kindergartenjahr; Sozialversicherungsabgaben im unteren Einkommensbereich senken und mit wachsendem Einkommen steigen; wenn Löhne weiterhin nicht existenzsichernd, dann branchenbezogener Mindestlohn; regelmäßige Berichte zu
„Armut und Reichtum/Soziale Lage“ in Bremen; Zwangsumzüge von AlgII-Empfängern nur bei hohem Überschreiten der Mietgrenze; persönliche Assistenz für Behinderte ausbauen; Migrationspolitik verbessern, Ausländerbehörde modernisieren; Bleiberecht von langjährig hier lebenden Flüchtlingen
Zusammenfassung von 138 verschiedenen Sozialleistungen zu einem Bürgergeld, das mit Steuer abgerechnet wird; Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Arbeitnehmerkammer; Bildungsurlaubsgesetz den Gesetzen anderer Bundesländer anpassen; Betonung des Fördergedankens in Kindergärten; Ausbau der Betreuung von 1-3-jährigen Kindern; Rechtsanspruch auf Ganztagsplatz im Kindergarten; kostenfreier Kindergartenbesuch von täglich 6 Stunden ab dem dritten Lebensjahr; Zuständigkeit für Kindergärten bei Bildungsbehörde; im Alter von 4 Jahren Sprachstandserhebung, darauf aufbauend individuelle Förderung; kommunale Kindergärten an freie Träger übergeben; Betriebskindergärten fördern; Kinder- und Jugendhilfe effektiver gestalten; Wohnraumbedarf von sozial Schwachen ohne staatliche Gesellschaften decken; gemeinsame Kindergärten und Schulen für Behinderte und Nicht-Behinderte; modernes Heim- und Pflegerecht kostenlose frühkindliche Bildung aller Kinder in Kitas und Horten mit Ganztagsplätzen; Sozialticket im öffentlichen Nahverkehr für AlgII-Bezieher; bei Kulturveranstaltungen 10-15 % der Plätze kostenfrei an Sozialticket-Inhaber; keine Zwangsumzüge von AlgII-Empfängern; Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und außerparlamentarischen Gruppen; Bleiberecht, Arbeitsmöglichkeit und Freizügigkeit für alle Flüchtlinge; Wahlrecht für alle Menschen, die seit mindestens fünf Jahren in Deutschland leben; Erhöhung der Mietobergrenze für AlgII-Empfänger; grundlegender Systemwechsel in Kinder- und Jugendhilfe; Bundesratsinitiative für neue Rentenpolitik; bei Neuregelung des Heimrechts nach Föderalismusreform keine Qualitätssenkung; Bildungsurlaub erhalten; Ausbau des öffentlichen Einflusses auf Wohnungswirtschaft
Frauen Geschlechtergerechtigkeit; differenzierte arbeitsmarktpolitische Programme und Maßnahmen zu einem neuen Chancengleichheitsprogramm ausbauen an Bedarfen des Lebens orientierte Förderung von Frauen; Fortführung des Gender-Mainstreaming-Konzepts Gender-Mainstreaming Recht auf anonyme Geburt verwirklichen geschlechtergerechte Vergabe von öffentlichen und öffentlich geförderten
Arbeitsmöglichkeiten; Orientierung von öffentlichen Dienstleistungen und Familienhilfen an den spezifischen
Bedürfnissen von Frauen; Mindestquotierung von 50 % im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor
Energie und Umwelt landespolitische Strategien für energietechnischer Strukturwandel, Steigerung der Energieeffizienz insbesondere durch Kraft-Wärme-Kopplung, Wechsel zu erneuerbaren Energien beschleunigen; Windenergiebranche in Forschung, Entwicklung und Produktion weiter fördern; Druckluftspeicher für regenerativen Strom; modernste klimaneutrale konventionelle Kraftwerkstechnologie zusätzliche Wärmedämmung; Förderprogramme für Private fortsetzen; Stromerzeugungsstandort Bremen sichern und ausbauen Flussniederungen Bremens als Biosphärenreservat; bisher zu wenig zum Klimaschutz getan; Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden reduzieren, u.a. durch Contracting; erneuerbare Energien fördern; keine Aufweichung des rot-grünen Atomkonsenses; keine Transporte radioaktiven Materials; EU-Richtlinien zum Klimaschutz durchsetzen; keine Naturzerstörung durch Gewerbeflächenausweisung, in Bremen heute Überangebot von 200 ha, sparsamer Flächenverbrauch Naturflächen schonen, Brachflächen nutzen für Wohnungsbau und Gewerbe; weitere Anstrengungen zum Energiesparen; moderne automatisierte Sortieranlagen für Abfall statt getrennte Sammlung; wenn neue Kohlekraftwerke in Deutschland, dann auch in Bremen kein Flächenfraß, keine Betonpolitik; Energeieeinsparung und Umstieg auf erneuerbare Energien; Ablehnung des geplanten Neubaus eines Kohlekraftwerks
Verkehr Erweiterung des Netzes schienengebundenen Nahverkehrs; Wettbewersfähigkeit von BSAG und VGB stärken; Sicherung des öffentlichen Nahverkehrs; Ausbau des Rad- und Fußverkehrs; Schrittweise Weiterentwicklung des Radwegenetzes und Car-Sharings; Entlastung der Wohngebiete von Schwerlastverkehr; Förderprogramm für alternative Kraftstoffe fortsetzen Küstenautobahn A 22 realisieren; zügiger Ausbau der Cherbourger Straße in Bremerhaven als Hafenanbindung; Y-Bahntrasse Bremen/Hamburg>Hannover; weiterer sechsspuriger Ausbau von A 1 und A 27; Umsetzung des Regio-S-Bahn-Systems; Realisierung Grüner Wellen; Abbau überflüssiger Verkehrszeichen; wichtige Radwegeverbindungen sanieren keine Vertiefung der Unterweser, Vertiefung der Oberweser problematisch; stadtbremische Häfen in Bremerhaven in Landeshäfen umwandeln; mehr Gütertransport per Bahn; höherer Sicherheitsstandard für Schiffe; kein Ausbau von Straßen in Wohngebieten (keine Trog-Lösung für Cherbourger Straße in Bremerhaven); Hafenverkehr um Bremerhaven herum leiten; öffentlichen Nahverkehr fördern; Kapazität des Flughafens Bremen nicht weiter ausbauen; neue Carsharing-Parkplätze; mehr Geld für gute Fahrradwege ausgeben Nordumgehung
des Bremerhavener Stadtgebietes für den Straßenverkehr (als Anbindung des Containerterminals) in Verbindung
mit einem Ausbau der Bahnverbindungen; Küstenautobahn; Gleichberechtigung von Individual- und öffentlichem Nahverkehr; bessere Bahnverbindungen zwischen Bremerhaven und Bremen
weitere Weservertiefung abzulehnen; Generalverkehrsplan mit absolutem Vorrang des öffentlichen Nahverkehrs; Schaffung der autoarmen Innenstadt; keine Trog-Lösung beim Hafenzubringer in Bremerhaven
Kultur Neauausrichtung der Förderung der Künste und der Sicherung einer umfassenden kulturellen Bildung; gezielte Förderung von klassischen Einrichtungen wie der freien Kulturszene; Radio Bremen als selbstständige ARD-Anstalt Bremens kulturelle Attraktivität entsteht durch Mischung aus staatlicher institutioneller Förderung und ehrenamtlichem
bürgerschaftlichen Engagement; Kultur braucht Politik als verlässlichen Partner; Masterplan für die Kulturentwicklung bis 2011 umsetzen
Existenz der Kultureinrichtungen sichern und Neues unterstützen und mehr Menschen zugänglich machen; Patenschaften von Unternehmen mit Kultureinrichtungen für Theater "Weimarer Modell", aus öffentlichem Dienst befreien, fester Betrag für Theater und eigenverantwortlicher Einsatz; keine Kulturförderung nach Gießkannenprinzip Planungssicherheit für Kultureinrichtungen; Radio Bremen muss als eigenständiger Teil der ARD erhalten bleiben; Erhalt und die Entwicklung der offenen Kanäle; nichtkommerzielle Lokalradios
Gesundheit Erhalt kommunaler Kliniken; Bremen und Bremerhaven als überregionale Versorgungsstandorte; verstärkte Gesundheitserziehung in Kindergärten und Schulen Gesundheit verstärkt im Lehrplan aufnehmen; kommunale Krankenhäuser wettbewersbfähiger machen und Selbstständigkeit erhalten gesunde Ernährung Thema in Schulen; verstärkte Kontrollen im Lebensmittelbereich; Verbraucherzentralen unverzichtbar; wettbewerbsfähige kommunale Krankenhäuser Privatisierung der Krankenhäuser keine Privatisierung der Kliniken; keine Kommerzialisierung des Gesundheitswesens; kein Wettbewerb zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern (Gesundheit ist keine Ware)

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